Generell sollte keine Wärme angewendet werden bei:

akuten entzündlichen Prozessen (z. B. grippaler Infekt, akuter Schub einer Gelenkentzündung)
stark eingeschränkter Herzleistung
belastungsabhängigen Herzrhythmusstörungen
schwerem unbehandeltem Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
schwerer unbehandelter Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose)
(fortgeschrittenem) Tumorleiden
bei Blutungen
bei arteriell und venösen Durchblutungsstörungen
bei Gefässentzündungen
bei frischen Bandscheibenvorfällen


Sollten andere Grundleiden (z. B. Nierenerkrankungen) vorliegen, sollte vor einer Thermobehandlung immer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt genommen werden.

Auf Kälte muss man vor allem bei Durchblutungs- und Sensibilitätsstörungen (Empfindungsstörungen) oder bei Kälteempfindlichkeit (z. B. aufgrund von niedrigem Blutdruck, Untergewicht, Schilddrüsenunterfunktion) verzichten.


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